Leipziger Kirchenprojekt soll bis 2013 fertig werden

Leipzig (DT/KNA) Ostdeutschlands größtes Kirchbauprojekt kommt voran. Die neue Leipziger Propsteikirche soll bis Spätherbst 2013 fertig werden, wie die Katholische Propsteipfarrei am Freitag ankündigte. Gegenüber dem Neuen Rathaus der Stadt ist ein kubisches Gotteshaus mit Glockenturm und weiteren Räumen für die wachsende Kirchengemeinde geplant. Es ersetzt die aus DDR-Zeiten stammende Propsteikirche an Rand der Innenstadt, die baufällig wurde. Die Baukosten werden auf bis zu 15 Millionen Euro geschätzt. Im Februar 2009 wurden in allen katholischen Kirchengemeinden Deutschlands insgesamt gut 2, 1 Millionen Euro für das Projekt gesammelt. Bislang gut 1, 1 Millionen Euro brachten zudem weitere 5 200 Einzelspender auf. Das Bonifatiuswerk, das in einer Minderheitenlage lebende Katholiken unterstützt, steuert eine Million Euro bei. Auch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt sicherte jetzt seine Unterstützung zu. Sie fördert unter anderem die Entwicklung eines neuartigen Erdwärmespeichers für das Gotteshaus. Damit werden die Fachhochschule Potsdam und die Technische Universität Dresden beauftragt. Es soll der bundesweit erste Kirchbau werden, der weitestmöglich nach ökologischen Maßstäben entsteht. Mit dem Leipziger Architektenbüro Schulz&Schulz, das den Architektenwettbewerb gewann, schloss die Propsteigemeinde bereits ein Generalplanervertrag.