Hohe Auszeichnung

Der Jurist Dieter Salch ist Ehrenritter des Deutschen Ordens

Hochmeister Bruno Platter ernannte Professor Dieter Salch zum Ehrenritter. Foto: DT
Hochmeister Bruno Platter ernannte Professor Dieter Salch zum Ehrenritter. Foto: DT

Würzburg (DT) Der Würzburger Jurist Professor Dieter Salch ist neuer Ehrenritter des Deutschen Ordens. Der Hochmeister des Deutschen Ordens, Generalabt Bruno Platter, nahm Salch am Sonntag im Rahmen einer feierlichen Investitur in Stift Haug in Würzburg in die Klasse der Ehrenritter auf.

Mit der hohen Auszeichnung für Salch werde dessen „langjähriger und unermüdlicher Einsatz“ für den Deutschen Orden gewürdigt, so Platter. Der neue Ehrenritter habe sich in vielfältiger und außerordentlicher Weise für den Deutschen Orden engagiert und eingebracht. „Dafür gebührt ihm aufrichtiger Dank.“ Aus den Händen des Hochmeisters empfing Salch das Ehrenritterkreuz und den weißen Mantel der Ehrenritter. Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann dankte Salch für dessen vielfältiges kirchliches, gesellschaftliches und universitäres Engagement. Sein außerordentlicher Einsatz für die Kirche und den Deutschen Orden finde Anerkennung in der Ehrenritterschaft. Diese Auszeichnung sei hoch verdient, hob Bischof Hofmann hervor. Salch selbst zeigte sich „tief bewegt und berührt“ von der hohen Ehre. Er sehe sie vor allem als Ansporn für sein weiteres Wirken, sagte er in seinen Dankesworten.

Die Ehrenritter des Deutschen Ordens stellen eine besondere Klasse der Familiaren des Deutschen Ordens da. Zu Ehrenrittern können von dessen Hochmeister mit Zustimmung seines Generalrates nur hochgestellte Wohltäter ernannt werden. Die Zahl der Ehrenritter ist auf wenige beschränkt.

Ehrenritter des Deutschen Ordens sind derzeit der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, der Wiener Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn, Herzog Max in Bayern, Erzherzog Karl von Habsburg-Lothringen, Herzog Carl von Württemberg und Prinz Lorenz von Belgien, Erzherzog von Österreich. Ehrenritter des Deutschen Ordens waren unter anderem der frühere Bundeskanzler Konrad Adenauer und der österreichische Erzherzog Otto von Habsburg.

Der Deutsche Orden entstand 1190 zunächst als Hospitalorden. Heute ist er ein klerikales Institut des gottgeweihten Lebens päpstlichen Rechtes. Dem Orden der Brüder ist das Institut der Familiaren des Deutschen Ordens angegliedert. Die Familiaren sind Laien oder Geistliche, die die Werke des Ordens mittragen und seine Ideale zu verwirklichen trachten. Zu den besonderen Tätigkeitsfeldern des Ordens gehören neben der Seelsorge Werke der Caritas im Bereich der Pflege von Kranken, Alten und Armen und der Einsatz in Erziehung und Bildung.