Erzbischof Schick: Fastenzeit befreit von falschem Denken

Bischof Mixa: Fasten als Mittel gegen egoistische Lebenshaltung

Bamberg/Augsburg (DT/KNA) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hält die Fastenzeit für geeignet, Alltäglichkeiten kritisch zu reflektieren und sich von falschem Denken und Handeln zu befreien. Die Tugenden des Maßhaltens und der Askese würden den Menschen bei der Bewahrung der Schöpfung eine große Hilfe sein, schreibt Schick in seinem Fastenhirtenbrief. Gerade Christen seien gefordert, sich für die Umwelt einzusetzen. Sie könnten entscheidend dazu beitragen, die drohende Zerstörung der Natur und des Kosmos zu verhindern. An die Politik appellierte Schick, sich für die Reduzierung des CO2-Ausstoßes vehementer einzusetzen. Der Augsburger Bischof Walter Mixa bezeichnete das Fasten als ein geistliches Mittel gegen eine egoistische Lebenshaltung. Es erhöhe die Bereitschaft des Menschen, Frieden mit sich selbst, mit Gott und den Mitmenschen zu machen, sagte Mixa anlässlich der am Aschermittwoch beginnenden 40-tägigen Fastenzeit. Fasten bedeute, seinen Konsum an Nahrung, Schlaf und Vergnügungen auf das Nötige zu beschränken. Die Barmherzigkeit in Form von Spenden, der Empfang des Sakraments der Versöhnung und das Gebet seien weitere zu beherzigende Bußpraktiken.