Deutschland-pro-Papa mit Preis ausgezeichnet

Würzburg (clm) Sabine Benedikta Beschmann, Organisatorin der im Jahr 2010 gegründeten Initiative „Deutschland Pro Papa“ ist am Samstag mit dem Pater-Werenfried–Preis geehrt worden. Mit der Auszeichnung, die zum zweiten Mal seit 2008 vergeben wurde, will das Päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ Katholiken für ihr besonderes christliches Engagement ehren. Antonia Willemsen, Vorsitzende von „Kirche in Not“ in Deutschland vergab den Preis auf dem Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ in Würzburg. Beschmann habe zusammen mit ihren Mitstreitern von Deutschland-pro-Papa gezeigt, wie Neuaufbrüche in der Kirche möglich seien, ohne beständig rückwärts zu schauen oder andere zu verletzen, so Willemsen in ihrer Laudatio. Die im Jahr 1968 geborene Preisträgerin habe begriffen, „dass Christsein bedeutet, auf dem Weg zu sein, etwas zu bewegen, etwas anzustoßen – und zwar positiv!“ Angeregt von Solidaritätsbekundungen für den Papst in Rom, sei es Beschmann gelungen, zwei erfolgreiche Kundgebungen in Deutschland zu organisieren. Der gegründete Verein wolle dazubeitragen, die Katholiken im Land zu vernetzen. „Die Welt, die Kirche braucht solche zupackenden Menschen“, betonte Willemsen. Im katholischen Internetblog „Impavidi progrediamur“ äußerte Beschmann sich zur Auszeichnung. Das Team um Deutschland-pro-Papa habe sich riesig gefreut über den Preis. „Einen besseren Wegbegleiter als den lieben ,Speckpater‘ (Pater Werenfried, A.d. Red.) können wir uns nicht wünschen.“