Bistum Aachen legt erstmals Vermögen offen

Aachen (DT/KNA) Das Bistum Aachen hat erstmals sein Vermögen offengelegt. Der Finanzbericht 2013 weist eine Bilanzsumme von gut 639 Millionen Euro aus, wie Generalvikar Andreas Frick und Finanzchef Joachim Eich am Dienstag vor Journalisten in Aachen erläuterten. Der Bischöfliche Stuhl als selbstständiger Rechtsträger verfügt über ein Vermögen von gut neun Millionen Euro. Das Domkapitel will seine Bilanz mit Zahlen über Dom und Domschatzkammer später vorlegen. Das Bistum wolle einen Beitrag zur Glaubwürdigkeit der Kirche leisten, betonte Frick. Geld und Besitz seien für die Kirche kein Selbstzweck und dienten ihren großen Aufgaben in Seelsorge und Beratung. Für die nächsten Jahre sei das Bistum „solide aufgestellt“. Dem Finanzbericht zufolge verfügt das Bistum über Kapitalanlagen von 452 Millionen Euro. Hinzu kommen Sachanlagen von 58, 9 Millionen Euro, überwiegend Immobilien. 95 Prozent der Gebäude wie Schulen werden nach den Angaben für kirchliche Zwecke genutzt und rund fünf Prozent vermietet.