Bessere Anerkennung von Erziehungszeiten gefordert

Düsseldorf/Köln (DT/KNA) Katholische Frauenverbände machen für eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten für die Rente mobil. Mit einer gemeinsamen Unterschriftenaktion wollen die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) für eine Änderung der bestehenden Regeln werben. Durch die geltenden Vorschriften würden vor allem Frauen benachteiligt, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, erklärten die beiden Verbände am Montag. In diesen Fällen könnten die Betroffenen bei der Rentenanwartschaft ein Jahr Erziehungszeit pro Kind geltend machen. Für die nach 1992 geborenen Kinder würden stattdessen drei Jahre in Anrechnung gebracht. Nach derzeitigem Stand stünden demnach älteren Frauen 27,47 Euro monatliche Rente pro Kind zu, jüngeren Frauen hingegen 82,41 Euro.

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