Beim Namen genannt

Sternekoch Johann Lafer

Sternekoch Johann Lafer (60) geht nicht nur gerne in die Küche, sondern auch in die Kirche. Für ihn seien Gotteshäuser Orte „absoluter Besinnlichkeit“, sagte er der Monatszeitschrift „Stadt Gottes“ in Sankt Augustin bei Bonn. „Hier finde ich die nötige Ruhe, um Vergangenes zu reflektieren, über aktuelle Probleme nachzudenken und zu beten.“ Der Koch nannte die Geschichte von der Brotvermehrung, in der Jesus 5 000 Menschen speist, seine Lieblingsstelle in der Bibel. Und wie die heilige Hildegard von Bingen sei er ein großer Kräuterfan: „Wenn wir gesund leben wollen, sind Kräuter enorm wichtig. Sie können aufgrund ihrer Eigenwürze Salz zum größten Teil ersetzen.“ Der Glaube sei für ihn die entscheidende Motivation weiterzuleben, sagte Lafer. „Wenn es keine Hoffnung und keinen Glauben gäbe, würden wir Menschen nach jeder negativen Situation resignieren.“

Die früher unterkühlt auftretende Kult-Moderatorin der 90er Jahre, Barbara Eligmann (54) spricht im Interview mit der Zeitschrift „Frau im Spiegel“ offen über die Gründe für ihr Karriere-Aus bei der RTL-Sendung „Explosiv – Das Magazin“. „Ich bin sehr krank geworden“, erklärt sie. „Ich hatte eine Schilddrüsenüberfunktion, die sich nach der Geburt meines ersten Kindes zur Autoimmunerkrankung Morbus Basedow entwickelte.“ Sie werde durch Stress hervorgerufen. „Bei mir hat sicher der anstrengende Spagat zwischen Job und Kind den Ausbruch begünstigt.“ „Mit diesem Gefühl wollte ich nicht mehr leben“, so Eligmann. Sie kündigte damals ihren Job bei „Explosiv“ und bekam nach Sohn Clemens (19) Tochter Letizia (16). Als sie nach deren Geburt einen erneuten Krankheitsschub bekam, stand schnell fest: Die Schilddrüse muss komplett entfernt werden. Im Jahr 2007 bekam sie mit Simon (10) ihr drittes Kind – dabei wollte sie früher nie Mutter werden. Aber als sie den passenden Ehemann gefunden habe, habe sich bei ihr „plötzlich ein Schalter umgelegt und der Kinderwunsch war da“.

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