Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Darren Aronofsky (45), US-Filmregisseur, sieht die Menschheit vor einer Katastrophe. „Generell sind wir schrecklich schlechte Sachwalter von Gottes Kreation“, sagte Aronofsky, dessen Bibel-Epos „Noah“ am Donnerstag in die Kinos kommt, der „Welt“ (Mittwoch). Überall betreibe der Mensch Raubbau an der Natur. „Die Fäulnis auf dem Planeten ist für jeden sichtbar.“ Er sei, so der aus einem konservativ-jüdischen Elternhaus stammende Regisseur, speziell Papst Franziskus dankbar, dass er diese Themen anspreche. „Noah“ erzählt die biblische Geschichte von Noah, der auf seiner Arche im Auftrag Gottes sich und seine Familie sowie die Tierarten der Erde vor der Sintflut rettet. In evangelikalen Kreisen stieß der Film auf Kritik, unter anderem, weil Regisseur Aronofsky Noah nackt und betrunken am Strand liegend zeigt. Die Debatten darüber nannte Aronofsky lächerlich. „Genauso steht es in der Bibel.“ In mehreren arabischen Staaten darf der Film nicht laufen, weil er angeblich die Gefühle der Gläubigen verletzt.

Zur Heiligsprechung der Päpste Johannes Paul II. (1978–2005) und Johannes XXIII. (1958–1963) hat die polnische Post am Mittwoch fünf Sonderbriefmarken herausgebracht. Marken zu 2,35 Zloty (umgerechnet 0,56 Euro) und 5 Zloty (1,20 Euro) zeigen einen lächelnden Johannes Paul II. mit Heiligenschein und zum Segen erhobener rechter Hand vor einem blauen Hintergrund.

Themen & Autoren

Kirche