Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Holger Hofmann (Foto: dpa), Geschäftsführer des Kinderhilfswerks, fordert mehr Zeit zum freien Spielen für Kinder. Insbesondere Kinder aus der Mittel- und Oberschicht wüchsen heute in viel stärkerem Maß unter den wachsamen Augen von Erwachsenen auf. „Sie lachen abends über die Streiche von Michel aus Lönneberga. Sollten sie sich aber am nächsten Morgen so aufführen wie Michel, werden sie sich bald im Wartezimmer eines ADS-Spezialisten wiederfinden“, sagte Hofmann. Eltern müssten sich fragen, was das mit Kindern mache, wenn sie keine Frösche mehr jagten, keine Mutproben mehr wagten, keine Verstecke mehr fänden oder keinen Streit mehr alleine ausfechten könnten. Mit der Reglementierung durch Erwachsene gehe ein wichtiges Stück Kindheit verloren, betonte Hofmann. Das Deutsche Kinderhilfswerk hat „Dein Recht auf Spiel“ zum Motto des diesjährigen Weltspieltags gemacht.

Lorenz Weinrich (84), Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, wird aus der Hand des Erzbischofs von Berlin, Kardinal Woelki, das Komturkreuz mit Stern des päpstlichen Silvesterordens verliehen. Weinrich wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Als Kirchenmusiker, als Historiker und als langjähriger Vorsitzender der Christlich-jüdischen Gemeinde von Berlin hat sich Weinrich ein ganzes und erfülltes Leben lang für die Belange der katholischen Kirche von Berlin eingesetzt.

Hans-Olaf Henkel (73), früherer Industrie-Präsident, ist der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) beigetreten. Parteikreise bestätigten am Mittwoch einen entsprechenden Bericht von „Focus Online“. Offiziell soll der Beitritt nächste Woche bekanntgegeben werden.

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