Beim Namen genannt

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Beim Namen genannt
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Guido Westerwelle (FDP), Bundesaußenminister (Foto: Archiv), setzt sich in einem Brief an IOC-Präsident Jacques Rogge für eine Gedenkminute während der Olympischen Sommerspiele in London ein. Damit solle der Toten beim Olympia-Attentat in München vor 40 Jahren gedacht werden, wie die „Bild“-Zeitung am Montag berichtet. Das Blatt zitiert aus dem Brief Westerwelles: „Die Ereignisse im Olympischen Dorf von München sollen keinen Schatten auf die Spiele in London werfen, aber sie sollten dort auch nicht vergessen werden. Dieser tragische terroristische Anschlag in meinem Land galt nicht nur der israelischen Olympia-Mannschaft. Es war auch ein Anschlag auf die Olympischen Spiele und die olympische Idee friedlicher Völkerverständigung und Freundschaft.“ Während der Sommerspiele 1972 hatten Mitglieder einer palästinensischen Terrororganisation elf Athleten der israelischen Mannschaft als Geiseln genommen. Zwei der Geiseln wurden bereits während der Geiselnahme ermordet. Bei einem anschließenden Befreiungsversuch kamen auch die restlichen Sportler ums Leben sowie ein deutscher Polizist und fünf der acht Terroristen.

Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbandes VdK, lehnt trotz der Rekordüberschüsse bei Krankenkassen eine Rückvergütung an Versicherte ab. „Eine Beitragsrückzahlung wäre für den Einzelnen oft nur ein Mini-Betrag. Besser wäre es, die Krankenkassen würden mehr Mittel für Prävention und Rehabilitation bereitstellen“, sagte Mascher am Montag der „Leipziger Volkszeitung“. Besonders ältere Patienten scheiterten mit Reha-Anträgen bei ihren Kassen. „Dabei müsste die Devise doch klar lauten: Reha vor Pflege.“

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