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Katholische Singlebörse gewinnt an Bedeutung

Der Valentinstag steht am Montag an: Zeit für Verliebte. Anlass für Gudrun Kugler aus Wien, Betreiberin der katholischen Internet-Single-Börse www.kathTreff.org, am Donnerstag mitzuteilen: „Das Internet gewinnt weiterhin an Bedeutung für katholische Eheschließungen.“ Durchschnittlich verbrächten Erwachsene rund 30 Prozent ihrer Freizeit im Internet. Ein beachtlicher und wachsender Anteil des sozialen Lebens werde am Computerbildschirm oder am Smartphone im Internet verbracht. Deshalb sollten katholische Singles auch im Internet vor Ort sein. Nach ihren Erfahrungen, so Kugler, empfänden es katholische Singles als Vorteil, dass der „erste Eindruck“ beim Kennenlernen im Internet weniger von Äußerlichkeiten geprägt sei. „Extrovertierte und Introvertierte sind gleichberechtigt.“ Zudem biete das Internet für Christen in der Diaspora, im ländlichen Raum oder für diejenigen, die „neu“ in einer Stadt seien, gute Möglichkeiten des Kennenlernens. Überhaupt, so Kugler, schon die Eltern von Joseph Ratzinger hätten sich 1920 „durch einen Vorläufer der Single-Webseiten, eine Zeitungsannonce“ kennengelernt. DT/sei

Zitat der Woche

„Ich habe Zeitungen mitgebracht und vorgelesen; ich habe mit den Menschen musiziert, Ball gespielt und bin mit ihnen spazieren gegangen. Das war eine wunderbare Aufgabe.“ Showmaster Florian Silbereisen zu seiner Zeit als Zivi im Seniorenheim

zahl der Woche

87,6

Auf der Liste der Freizeitbeschäftigungen steht für Teenager das Treffen mit Freunden ganz weit oben. Wie eine am Freitag in Baierbrunn veröffentlichte Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg ergab, kommen 87,6 Prozent der 14- bis 19-Jährigen am liebsten mit Freunden zusammen. Danach folgen Musikhören, Fernsehen, Internet, Computerspiel und Lesen.