Beim Namen genannt

Mit massiver Kritik an Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat sich dessen Vorgänger, Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker (CDU/Bild), in die Debatte um den Volksentscheid zum Religionsunterricht an Berliner Schulen eingeschaltet. In einem Beitrag für die „Bild“-Zeitung (Mittwoch) beklagt von Weizsäcker, der von der Initiative „Pro Reli“ angestoßene Volksentscheid habe bewiesen, „dass in Fragen dieser Art durch die Stadt ein tiefer Riss geht“. Es sei nicht Aufgabe des Regierenden Bürgermeisters der Stadt, „sich über den tieferen Riss zu freuen, ihn geradezu zu bejubeln, wie Wowereit es getan hat“, schreibt von Weizsäcker. Die Bürger Berlins hätten Anspruch darauf, dass ihr Bürgermeister „Brücken baut anstatt Risse vertieft“, so von Weizsäcker weiter. Er warf Wowereit Stimmungsmache vor, indem er etwa die Unterstützer von „Pro Reli“ als zu vernachlässigende Randgruppe bezeichnet habe. Auch ein Vergleich von Religionsstunden mit Ballett-Unterricht bezeichnete von Weizsäcker als unangemessen.

RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel (50) zählt die Wahl von Kardinal Joseph Ratzinger zum Oberhaupt der katholischen Kirche „zu den emotionalsten Momenten des noch jungen 21. Jahrhunderts“. Die wichtigsten Deutschen der vergangenen 60 Jahre sind für ihn Papst Benedikt XVI., Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) und Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, so der bekennende Katholik Kloeppel in der in Hamburg erscheinenden Zeitschrift „TV DIGITAL“.

National-Torwart Robert Enke von Hannover 96 wirbt künftig als DFB-Botschafter für Integration. Als weitere Botschafter stellte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag in Berlin die Nationalspieler Serdar Tasci (VfB Stuttgart) und Celia Okoyino da Mbabi (Frauen/ SC 07 Bad Neuenahr) vor. Bis zum 15. Mai veranstaltet der DFB mit bundesweit 605 Schulen und Vereinen einen Aktionstag „Mitspielen kickt!“. Damit will er die Vernetzung von Schulen und Fußballvereinen fördern und über das Thema „Integration“ informieren.