Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Der Bestsellerautor Ken Follett (68) ist nach eigenen Worten ein Fan von Papst Franziskus. Das Kirchenoberhaupt aus Argentinien tue der Kirche sehr gut, sagte der Brite in einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Frankfurt. Die konservativen Päpste davor habe er nicht gemocht. Follett, dessen Eltern nach seinen Worten protestantische Fundamentalisten waren und der eine sehr religiöse Kindheit verbrachte, lobte insbesondere Papst Franziskus' Antwort auf die Frage nach Homosexuellen: „Wer kann darüber urteilen? Das ist die Art, wie Jesus geantwortet hätte.“ Zu seinem eigenen Glauben sagte Follett, er „glaube einfach nicht an Gott oder etwas, das in der Bibel steht“. Dennoch gehe er gern in Kirchen, höre gern die Worte der Bibel, liebe die Architektur und die Kirchenmusik. „Für mich ist es eine spirituelle Erfahrung.“

Der Regisseur Roman Polanski (84) ist zu Doku-Dreharbeiten an Orte seiner Kindheit und Jugend zurückgekehrt. Der Filmemacher polnisch-jüdischer Abstammung besuchte unter anderem das ehemalige Krakauer Ghetto, wie die polnische Produktionsfirma KRK Film mitteilte. Regie bei dem Film über Polanskis Leben führt der Pole Mateusz Kudla. Die Premiere ist für 2019 geplant. Polanski („Der Pianist“, „Rosemaries Baby“, „Tanz der Vampire“), dessen Mutter in Auschwitz ermordet wurde, überlebte die Flucht aus dem Krakauer Ghetto und den Weltkrieg bei Kleinbauern auf dem Land. Auch das Leben seines langjährigen Freundes, des polnisch-amerikanischen Fotografen und Holocaust-Überlebenden Ryszard Horowitz (78), wird in dem Dokumentarfilm porträtiert.