Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Carlo AnCelotti (57), der neue Trainer des FC Bayern München (Foto: dpa), betet fast jeden Abend. Das sagte er im Interview mit dem „Zeit Magazin“. Er sei gläubig, sagte er: „Als Trainer habe ich kaum Zeit in die Kirche zu gehen, aber ich führe meine Zwiegespräche mit Gott.“ Seine Leidenschaften seien Fußball und Film. Beide konnte er vor mehr als 30 Jahren bei einer Neuverfilmung von Don Camillo und Peppone vereinen, in der er einen Fußballer spielte. „Im Film musste ich in der Mannschaft des Bürgermeisters spielen, nämlich im roten Trikot, in der Farbe der Kommunisten. Es hat trotzdem Spaß gemacht. Dabei habe ich mich dem Pfarrer immer näher gefühlt.“

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat seiner Partei eine zu unkritische Befassung mit dem Thema Islam attestiert. Spahn sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vom Freitag: „Wir feiern das Fastenbrechen zusammen, da gibt es schöne Fotos. Aber die schwierigen und emotionalen Fragen werden zu oft nicht gestellt.“ Er fügte hinzu: „Warum die Samthandschuhe? Wenn wir genau so offen und kritisch mit den muslimischen Gemeinden diskutieren wie mit der katholischen Kirche, dann passt es.“ Spahn variierte den in der Union umstrittenen Satz „Der Islam ist Teil von Deutschland“: Man müsse auch die Frage stellen, „ob Deutschland Teil des Islam sei“.