Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Bernd Posselt (57), CSU-Europaabgeordneter, bleibt Präsident der Paneuropa-Union Deutschland. Die Mitglieder der Vereinigung bestätigten ihn am Sonntag in Altötting für weitere fünf Jahre im Amt. Posselt (Foto: dpa) steht seit 1998 an der Spitze des deutschen Zweiges dieser 1922 gegründeten ältesten europäischen Einigungsbewegung. Die Paneuropa-Union versteht sich als christlich orientierte und überparteiliche Bürgerinitiative für ein föderales Europa. Für internationales Aufsehen sorgte sie am 19. August 1989, als sie eine Friedensdemonstration an der österreichisch-ungarischen Grenze nahe der Stadt Sopron veranstaltete und dabei der Stacheldraht des Grenzzaunes symbolisch durchtrennt wurde. Schirmherren des „Paneuropäischen Picknicks“ waren der Präsident der Paneuropa-Union, der CSU-Europaabgeordnete Otto von Habsburg, und der ungarische Staatsminister und Reformer Imre Pozsgay. Posselt ist Außenpolitiker und seit 1994 Abgeordneter im Europaparlament. Außerdem fungiert er als Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe.

Die Islamische Republik Iran hat erstmals in ihrer 35-jährigen Geschichte eine Frau zur Intendantin des Stadttheaters in Teheran ernannt. Das Kultusministerium ernannte die 43-jährige Theaterregisseurin Parisa Moghtadi zur Chefin des größten Theaterkomplexes in der Hauptstadt, meldete die Mehr Nachrichtenagentur am Montag. Präsident Hassan Ruhani hatte nach seinem Amtsantritt im August letzten Jahres versprochen, dass Frauen während seiner Regierungszeit auch Führungspositionen einnehmen würden.