Beim Namen genannt, am 3. Januar 2019

Saif-Ul-Malook, Anwalt der verfolgten Christin Asia Bibi

Der Anwalt der in Pakistan verfolgten Christin Asia Bibi, Saif-Ul-Malook, hofft auf eine schnelle Lösung für die Christin Anfang des neuen Jahres. Seine Mandantin werde dann „sehr wahrscheinlich“ nach Kanada ausreisen, sagte der 63-Jährige der „Bild am Sonntag“. Im Moment gehe es Bibi gut, „sie ist gesund und in sicherem Schutz der pakistanischen Regierung“. Die Situation ihrer Familie bleibe aber nach wie vor gefährlich. Fanatiker hätten etwa kürzlich das Haus, in dem sich die beiden Töchter aufhalten, beschossen. Asia Bibi war 2010 wegen Gotteslästerung zum Tod verurteilt und im Oktober überraschend vom Obersten Gerichtshof Pakistans freigesprochen worden. Nach dem Urteil hatten Islamisten mit gewaltsamen Protesten eine Vollstreckung der Todesstrafe verlangt.

Italienische Bürger und Politiker haben gegen eine geplante Akademie des früheren US-Chefstrategen Steve Bannon in der Kartause Trisulti demonstriert. Wie die Zeitung „La Repubblica“ berichtete, warben nach Veranstalterangaben 300 Teilnehmer mit einem Fußmarsch zu der Abtei für deren Erhalt als religiöse Stätte. Benjamin Harnwell, Gründer und Leiter des „Dignitatis Humanae Institute“, das als Träger der Abtei fungiert, sagte, Trisulti solle Sitz des „Verteidigungskampfs der jüdisch-christlichen Kultur“ weltweit werden. Medienberichten zufolge will das „Dignitatis Humanae Institute“ ab 2019 in Rom und von 2020 an in der Kartause Seminare abhalten. Zum Beirat der Denkfabrik gehören die Kardinäle Raymond Leo Burke und Walter Brandmüller.

Bei einem historischen Vorbeiflug hat die NASA-Sonde „New Horizons“ das Objekt „Ultima Thule“ im sogenannten Kuipergürtel passiert. Es war das bislang am weitesten von der Erde entfernte Rendezvous einer Sonde mit einem Himmelskörper in der Raumfahrtgeschichte – in einer Entfernung von rund 6, 5 Milliarden Kilometern.