Beim Namen genannt am 16. Mai 2019

Beim Namen genannt

Das Geburtshaus von Papst Benedikt XVI. hat einen neuen Theologischen Leiter: Franz Haringer, Pfarrer im Pfarrverband Simbach am Inn. Der 47-Jährige löst den langjährigen Leiter des Hauses, Pastoralreferent Ludwig Raischl, ab. „Es ist für mich eine große Freude und Ehre, dieses Amt antreten zu dürfen und in die großen Fußstapfen von Ludwig Raischl treten zu können,“ sagte Haringer. Er habe schon im Studium die Theologie Ratzingers für sich entdeckt. Der gebürtige Altöttinger hat in Passau, Freiburg und Rom Theologie studiert. Nach seiner Priesterweihe betätigte er sich in der Priesterausbildung, war Regens des Priesterseminars St. Stephan und wurde schließlich Pfarrer in Simbach am Inn. Seit 2016 ist er außerdem Lehrbeauftragter an der Universität Passau.

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch sieht sich selbst als Familienmensch. Er sei definitiv „kein Single-Typ“, sagte Koch dem Portal katholisch.de. „Ein Leben ohne meine Familie könnte ich mir gar nicht vorstellen“, so der Erzbischof und nennt in diesem Zusammenhang seine Schwester sowie seine Neffen und deren Familien, zu denen er ein „gutes und enges Miteinander“ pflege. Er selbst hätte auch gerne eine Familie gegründet, wenn er nicht Priester geworden wäre, so Koch, der die Familienkommission der Deutschen Bischofskonferenz leitet.

Der ehemalige Verfassungsrichter Paul Kirchhof hat sich gegenüber dem Radiosender SWR 2 gegen die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ausgesprochen. „Die Kinder haben Grundrechte, sie haben alle Grundrechte“, so Kirchhof. „Wir müssen nicht neue Grundrechte ausdenken, sondern wir müssen die Wahrnehmung der Kinderrechte stärken. Das tun wir im Wesentlichen, wenn wir gewährleisten würden, dass Eltern, die ein Kind bekommen, dadurch stärker werden und nicht schwächer werden.“ Um das zu erreichen, schlägt Kirchhoff „ein bemerkenswertes Kindergeld“ vor.