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Zu viel Identitätspolitik

Nicht unreflektiert über antimuslimischen Rassismus reden, mahnt der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster, Mouhanad Khorchide.
Landesregierung lädt zum Fastenbrechen
Foto: Fabian Sommer (dpa) | Die Rede vom antimuslimischen Rassismus darf nicht dazu beitragen, unsere Gesellschaft in Opfer und Täter entlang Kategorien wie Ethnie, Rasse, Religion zu spalten, mahnt Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster.

Der am 1. März 2022 von der „Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz“ (ECRI) herausgegebene Bericht zum Thema „antimuslimischer Rassismus und Diskriminierung“ verweist auf konkrete Empfehlungen, um Muslime zu schützen. Rassismus kennt keine Identität Rassismus ist allerdings eine menschenfeindliche Haltung, von der wir alle, Muslime wie Nichtmuslime, betroffen sein können. Daher darf die Rede vom antimuslimischen Rassismus nicht dazu beitragen, unsere Gesellschaft in Opfer und Täter entlang solcher Kategorien wie Ethnie, Rasse, Religion und so weiter zu spalten, im Sinne: Muslime sind ständige Opfer der in der Täterrolle stehenden nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft. Rassismus kennt keine ...

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