Am 8. März gab Chinas Außenminister Wang Yi am Rande der laufenden Sitzung des Nationalen Volkskongresses in Peking eine viel beachtete Pressekonferenz. Fast zwei Stunden lang sprach er vor einem überfüllten Raum und beantwortete Fragen von Journalisten aus aller Welt. Alle Aspekte der augenblicklichen chinesischen Außenpolitik kamen zur Sprache, wobei die sino-amerikanischen Beziehungen im Mittelpunkt standen. Doch Wang Yi äußerte sich auch zur Situation im Nahen Osten. Der Krieg sei für niemanden von Vorteil und hätte gar nicht erst ausbrechen sollen.
Xi geht es um Taiwan, nicht um Teheran
Dass China sich im Krieg um den Iran zurückhält, hat Gründe. Die betreffen eine Grundlinie der chinesischen Außenpolitik, die oftmals nicht verstanden wird.
