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„Wir brauchen einen deutschen Milei“

Der AfD schreiben ihre Wähler eine hohe Wirtschaftskompetenz zu. Zu Unrecht, meint Carl-Victor Wachs. Die Brandmauer habe sie bisher davor geschützt, sich beweisen zu müssen.
Merz, Schulze
Foto: Florian Gaertner (www.imago-images.de) | Auf dem Holzweg: Kanzler Friedrich Merz und Sachsen-Anhalts CDU-Spitzenkandidat und Ministerpräsident Sven Schulze.

Herr Wachs, Lars Klingbeil hat verkündet, bei der SPD bestehe noch Diskussionsbedarf mit Blick auf die von der Bundesregierung geplanten Reformen. Eine erste wirtschaftspolitische Folge der gestrigen Landtagswahl? Die Reformen sind sowieso nur ein zartes Pflänzchen. Jetzt wird es auch noch zertreten. Und genau dieser Zustand ist der Grund für das gute Abschneiden der AfD. Die schlechten Werte für die CDU erklären sich ja nicht dadurch, dass die Wähler grundsätzlich Reformen ablehnen, für sie ist vielmehr der Reformkurs viel zu schwach ausgeprägt. Sie fühlen sich durch die nicht eingehaltenen Versprechen getäuscht, die vor der Bundestagswahl gemacht worden sind. Sollte es jetzt in Sachsen-Anhalt zu einer Allparteien-Koalition gegen die ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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