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Wiener Muskelkater

Österreichs Regierung demütigt mutwillig zwei EU-Staaten, die sich seit elf Jahren bemühen, endlich in den Schengen-Raum aufgenommen zu werden: Rumänien und Bulgarien. Ein Kommentar.
Österreichs Innenminister Gerhard Karner
Foto: Bernd von Jutrczenka (dpa) | Österreichs Innenminister Gerhard Karner blockierte auf EU-Ebene den Beitritt der beiden EU-Staaten Rumänien und Bulgarien zum Schengen-Raum.

Rumänien und Bulgarien fühlen sich von Österreich feindselig behandelt und gedemütigt. Aus gutem Grund: Österreichs Innenminister blockierte auf EU-Ebene den Beitritt beider EU-Staaten zum Schengen-Raum - im Fall Bulgariens zusammen mit den Niederlanden, im Fall Rumäniens sogar im Alleingang. Seiner Begründung, die beiden Balkanstaaten hätten ihre Grenze nicht unter Kontrolle und seien für den gewachsenen Migrantenstrom nach Österreich mitverantwortlich, widersprechen praktisch alle: die betroffenen Länder, Frontex, die EU-Kommission, 26 von 27 EU-Staaten und viele Migrationsexperten.

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