MENÜ
Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Archiv Inhalt Gastkommentar

Wenn Abschiebungen scheitern

Entscheidungen, die der Staat trifft, muss er auch durchsetzen, meint der stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).
Flughafen Leipzig: Abschiebung von afghanischen Straftätern
Foto: IMAGO/Bundespolizei/dts Nachrichtenagentur (www.imago-images.de) | Deutschland ist ein humanitärer Rechtsstaat – und gerade deshalb müssen seine Entscheidungen verlässlich vollzogen werden.

Die aktuellen Zahlen zu gescheiterten Rückführungen zeigen eines deutlich: Unser Staat fordert von den Einsatzkräften, das Recht durchzusetzen – aber er gibt ihnen nicht die notwendigen Werkzeuge dafür. Wenn zwei Drittel aller Abschiebungen im vergangenen Jahr scheitern, liegt das nicht an mangelndem Engagement der Beamtinnen und Beamten, sondern an fehlenden Möglichkeiten, Aufenthaltsorte zuverlässig festzustellen.Wer im Jahr 2026 ernsthaft glaubt, man könne komplexe Rückführungen mit Mitteln des vorigen Jahrhunderts organisieren, verkennt die Realität.Der Vorschlag, künftig auch die Standortdaten von Mobiltelefonen auswerten zu können, ist deshalb nicht nur sinnvoll – er ist überfällig.

Hinweis: Dieser Archiv-Artikel ist nur für unsere Digital-Abonnenten verfügbar.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Unsere Empfehlung
Ohne Abo lesen
Nur zahlen, wenn
gelesen wird
  • Volle Flexibilität
  • Jederzeit unterbrechen
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben
Jetzt starten
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo