Die aktuellen Kriege Israels unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lassen sich nur verstehen, wenn man mehrere Ebenen gleichzeitig betrachtet: strategische Sicherheitsinteressen, regionale Machtpolitik und innenpolitische Motive. In der Gesamtschau deutet vieles darauf hin, dass Netanjahu kein begrenztes militärisches Ziel verfolgt, sondern eine tiefgreifende Neuordnung des Nahen Ostens anstrebt – mit offenem Ausgang allerdings.
Was will Netanjahu?
Die Kriegsstrategie Israels scheint klar. Doch sie bewegt sich im Spannungsfeld von Machbarem und den Vorstellungen von US-Präsident Donald Trump. Für Israels Premier Netanjahu geht es dabei immer auch um seine eigene Machtposition.
