Frieden und Gerechtigkeit im Heiligen Land – wer kann da schon dagegen sein? Die zynisch klingende, aber erfahrungsgesättigte Antwort lautet: die handelnden Akteure! Denn die Vorstellungen davon, was Gerechtigkeit bedeutet, wer sie geschichtlich und aktuell verletzt hat und wie sie herzustellen wäre, sind einfach nicht deckungsgleich zu kriegen. Eine Extremposition vertritt Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir, der zuletzt öffentlich dafür warb, jede Nacht 30 oder 40 Menschen im Gazastreifen gezielt zu töten, weil sie es nicht verdient hätten, zu leben.
Wahrer Frieden braucht Gerechtigkeit
Im Heiligen Land geben die Hamas und die israelische Regierung der Zwei-Staaten-Lösung keine Chance. Doch der Papst hält an ihr fest.
