Es klingt makaber und ist doch wahr: Der Tod von Ayatollah Ali Khamenei ist ein Gewinn für die Menschheit. Wenn der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill den verstorbenen obersten Führer des Iran jetzt als „Mensch mit tiefen religiösen Überzeugungen, ein geistlicher und nationaler Führer, stark im Geist und im Charakter“ würdigt, dann zeigt das nur, wie verwirrt Kyrill selbst in seinen moralischen und intellektuellen Einschätzungen bereits ist. Ali Khamenei geht als brutaler Gewaltherrscher, der für den Tod zehntausender Iraner verantwortlich ist, in die Geschichte ein.
Völkerrechtlich falsch, geopolitisch verständlich
Nur ein Regimewechsel in Teheran und die Befreiung des iranischen Volkes könnten den israelisch-amerikanischen Krieg in der Rückschau rechtfertigen.
