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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Testfall für die internationale Gemeinschaft

Verantwortung für die Ukraine

Angesichts der verschärften Angriffe Russlands auf Zivilisten und die kritische Infrastruktur ist die Verteidigung der Ukraine zum Testfall geworden. Hat das internationale Bekenntnis zum Schutz der Zivilbevölkerung noch eine praktische Bedeutung?
Angriff auf Saporischschja
Foto: IMAGO/Smoliyenko Dmytro/Ukrinform/ABACA (www.imago-images.de) | Wer schützt Kirchen und Kindergärten, Schulen und Shoppingcenter in der Ukraine – wie hier in Saporischschja – vor den allnächtlichen und alltäglichen Drohnen- und Raketenattacken Russlands?

Auf dem Weltgipfel „Millenniums-Entwicklungsziele“ 2005 bekräftigte jeder UN-Mitgliedstaat seine Schutzverantwortung für die Zivilbevölkerung, bekannt als „Responsibility to Protect“ (R2P). Der Gipfel erklärte, dass „jeder einzelne Staat Verantwortung trägt, seine Bevölkerung vor Völkermord, Kriegsverbrechen, ethnischen Säuberungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu schützen“. Die internationale Gemeinschaft hat über die Vereinten Nationen zudem die Verantwortung, im Einklang mit der UN-Charta „geeignete diplomatische, humanitäre und andere friedliche Mittel einzusetzen, um zum Schutz der Bevölkerung beizutragen“.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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