Viktor Orbán und seine Fidesz haben die Wahl in Ungarn krachend verloren, der Herausforderer Péter Magyar und seine Tisza-Partei eine beachtliche, potenziell verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit errungen. Dennoch ist die Deutlichkeit des Wahlausgangs in einer entscheidenden Hinsicht trügerisch: Auch mehrere Tage nach der Wahl bleibt unklar, wie dieser Péter Magyar politisch tickt und in welche Richtung er sein Land führen wird.
Ungarn bleibt anders – auch nach Orbán
Wohin die Reise nach der Wahl Péter Magyars geht, ist unklar, denn die Einlösung seiner Wahlversprechen bedürfte einer Quadratur des Kreises.
