Es bedarf keiner großen Tapferkeit, hart mit den gestürzten Tyrannen ins Gericht zu gehen, gegen die Diktatoren von gestern das Wort zu erheben und mit der Vergangenheit abzurechnen. Genau das hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, der Portugiese António Guterres, jetzt in Syrien getan. Seit 2009 war kein UN-Generalsekretär mehr in Syrien, Guterres selbst besuchte das Land zuletzt 2010 als Flüchtlingshochkommissar der Vereinten Nationen – seither beobachtete und beurteilte man aus der Ferne.
Syrische Fehlleistung
UN-Generalsekretär Guterres thematisiert in Syrien zu Recht die katastrophale Wirtschaftslage. Auf die desaströse Menschenrechtsentwicklung unter al-Sharaa geht er leider nicht ein.
