Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat das Verbot sogenannter „Konversionstherapien“ für Minderjährige im Bundesstaat Colorado in einem zentralen Punkt beanstandet und den Fall an die Vorinstanzen zurückverwiesen. Mit acht zu eins Stimmen gaben die Richter der Therapeutin Kaley Chiles Recht, die geltend gemacht hatte, das Gesetz verletze ihre durch den Ersten Verfassungszusatz geschützte Meinungs- und Religionsfreiheit.
Supreme Court stärkt Redefreiheit im Streit um „Konversionstherapien“
Der oberste Gerichtshof hat ein Gesetz beanstandet, weil es nicht bloß therapeutisches Handeln reguliert, sondern in die Meinungsfreiheit eingreift.
