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Starmer geht, das Chaos bleibt

Der Labour-Premier stolperte nicht alleine über eigene Fehler, sondern auch über die Wirklichkeit eines in den Ruin getriebenen Landes.
Starmer/Baier
Foto: Imago/News Licensing | Keir Starmer ist zurückgetreten. Doch die These, er könne einfach nicht Politik, greift zu kurz.

Keir Starmer schmeißt hin. Das Eis unter seinen Füßen war einfach schon viel zu dünn geworden. Bis der Chefsessel der Labour-Partei neu besetzt ist, will er noch Premierminister bleiben – also an einen Parteifreund (eher Parteifeind, mutmaßlich Andy Burnham) übergeben und Neuwahlen vermeiden. Gewiss, Starmer hat schwere Fehler gemacht: Vom Zickzack-Kurs in der Sozialpolitik bis zur Ernennung des Epstein-Kumpels Peter Mandelson zum britischen Botschafter in den USA gibt es allerlei Führungsversagen. Dazu auch nicht wenig Pleiten, Pech und Pannen. Dennoch greift die These, Keir Starmer könne einfach nicht Politik, deutlich zu kurz. Sechs Premierminister innerhalb von zehn Jahren hat Großbritannien seit dem Brexit verschlissen. Das ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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