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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Archiv Inhalt Leo im spanischen Parlament

Spaniens Vermächtnis und Verantwortung

Im spanischen Parlament fordert Papst Leo XIV. eine moralische Erneuerung und erinnert an die unantastbare Würde jedes Menschen.
Papst Leo vor den spanischen Volksvertretern in Madrid
Foto: IMAGO/VATICAN MEDIA/CPP (www.imago-images.de) | Viel Applaus erntete Papst Leo vor den spanischen Volksvertretern in Madrid. Ob die Parlamentarier seinen Wegweisungen auch folgen, bleibt jedoch abzuwarten.

Sieben Minuten Applaus nach der Ansprache von Papst Leo XIV. im Abgeordnetenhaus – in einem von Spannungen geprägten Spanien, dessen Regierung sich auf Sozialisten, Kommunisten und regionale Unabhängigkeitsparteien stützt. Das ist eine lange Zeit. Sieben Minuten anhaltender Beifall für Leo XIV. machen seine Anwesenheit in der gemeinsamen Sitzung der gesetzgebenden Kammern – des Abgeordnetenhauses und des Senats, also jener Institutionen, in denen „das gesellschaftliche Zusammenleben seine rechtliche Gestalt annimmt“ – zu einem Ereignis von geschichtlichem Rang. Seine lange und gehaltvolle Rede knüpfte an die Ansprache Papst Benedikts XVI.

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