Wenn der „Boss“ Bruce Springsteen den Demonstranten sogar einen Song widmet, muss es ihm wirklich ernst sein. Den meisten bekannt für seine oft missverstandene Anti-Vietnamkriegshymne „Born in the USA“, macht der Liedermacher aus New Jersey seit jeher den Anspruch geltend, Partei zu ergreifen für die Ausgenutzten, Abgehängten und Unterdrückten in seinem Land. Seitdem Einsatzkräfte der Einwanderungs- und Zollbehörde „ICE“ Anfang des Jahres in Minneapolis tödliche Schüsse auf zwei US-Staatsbürger feuerten, geht die Bevölkerung in Scharen auf die Straße. Springsteen griff zur Gitarre – und gab den Protestierenden eine Stimme.
So wurde ICE zu Trumps gefürchteter Kommandotruppe
Die umstrittene Einwanderungsbehörde nahm schon unter Barack Obama Abschiebungen in großer Zahl vor. Doch erst unter Trump wurde sie zum Politikum. Ist die Kritik gerechtfertigt?
