Hinter anonymen Identitäten verborgene Schreihälse, die Politiker als „Parasiten“, „Denunzianten“ oder „stinkende Wurstverkäufer“ betiteln – wer hier einen Aktenausschnitt aus der Flut von derzeit juristisch verfolgten Beleidigungsdelikten im Internet vermutet, liegt nur teils richtig; es handelt sich um nur einige wenige der Schimpfwörter, mit denen im antiken Athen auf öffentlicher (und sogar subventionierter) Komödienbühne gegen die eigenen Staatslenker geschossen wurde.
Sie sind so frei
Denkfabriken denken: R21 beleuchtete dieses Mal den Zustand der Meinungsfreiheit.
