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Selbst Berliner lehnen den Klimaextremismus ab

Die Hauptstadt erteilte dem Klima-Volksentscheid eine klare Absage. Die Politik sollte die Lebenswirklichkeit zahlreicher Menschen nicht ignorieren. Ein Kommentar.
Volksentscheid "Berlin 2030 Klimaneutral"
Foto: Christophe Gateau (dpa) | Luisa Neubauer (l), Fridays for Future, und Julian Zuber, CEO von GermanZero, stehen bei der Wahlparty des Bündnisses „Berlin 2030 Klimaneutral“.

Außenstehende dürften es nicht für möglich gehalten haben – doch selbst in Deutschlands vermeintlich progressivster Stadt, nämlich in Berlin, scheint es keine Mehrheiten mehr für radikale Politik-Experimente zu geben. Denn nachdem seit der nachgeholten Wahl zum Abgeordnetenhaus vom 12. Februar in der Bundeshauptstadt politisch die Zeichen nunmehr auf schwarz-rot anstatt auf rot-grün-rot stehen, wurde vergangenem Sonntag erneut einem vermeintlich grünen beziehungsweise woken Zeitgeist die Grenzen aufgezeigt: Die Bevölkerung der Hauptstadt sollte über einen Volksentscheid abstimmen, der vorsah, die Landesregierung gesetzlich dazu zu verpflichten, diverse Klimaziele bereits bis 2030 – und nicht wie bislang vorgesehen bis 2045 ...

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