Dass Donald Trumps strikte Abschiebepolitik in einem zutiefst gespaltenen Land wie den Vereinigten Staaten gewaltiges Konfliktpotenzial bergen würde, war zu erwarten. Dabei schob bereits der Demokrat Barack Obama illegale Einwanderer in großer Zahl ab. Mehr als drei Millionen waren es in den acht Jahren seiner Präsidentschaft. Ohne ideologische Scheuklappen betrachtet, handelt es sich ja auch um ein legitimes Anliegen eines Staates, seine Grenzen zu schützen und Menschen auszuweisen, die keinen gültigen Aufenthaltstitel besitzen. In diesen Wochen könnte die Migrationspolitik über Wohl und Wehe von Trumps zweiter Amtszeit entscheiden.
Schüsse, die Trump gefährlich werden
Nachdem wieder ein Demonstrant bei einem ICE-Einsatz stirbt, könnte ein Kipppunkt in Trumps Migrationspolitik erreicht sein. Nötig wäre es, um legitime Ziele nicht zu diskreditieren.
