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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Archiv Inhalt Christdemokratie in der Krise

Schicksalstage einer Kanzlerpartei

Die CDU hadert mich sich selbst. Das liegt an einem Dilemma, das sich ohne Verluste nicht lösen lässt.
Wüst, Söder und Merz
Foto: Imago/dts. Nachrichtenagentur | Die Drei von der schwarzen Tankstelle: Hendrik Wüst, Markus Söder und Friedrich Merz (v.l.n.r.). Wollen die Wähler noch deren Benzin?

Der Spruch ist uralt – aber er stimmt immer noch: Auf den Kanzler kommt es an. An diesen Satz glaubt die Union – mehr noch als an ihr Grundsatzprogramm. Denn der Kanzler ist ihr Programm. Das war bei Konrad Adenauer so, dann bei Helmut Kohl und schließlich auch bei Angela Merkel. Friedrich Merz, so hat er bei seinem Amtsantritt deutlich gemacht, würde sich gerne in die Reihe der großen Drei einfügen. Aber jetzt sah es zeitweise so aus, als würde aus ihm eher ein zweiter Ludwig Erhard. Der war als Wirtschaftsminister zwar der große Vater der Sozialen Marktwirtschaft, als Bundeskanzler aber ziemlich glücklos.

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