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Russland auf dem Balkan

Moskau sieht die griechisch-mazedonische Einigung mit Argwohn. Von Stephan Baier
Russian President Vladimir Putin visits Greece
Foto: dpa | Von der Männerfreundschaft zur Beziehungskrise: Wladimir Putin nimmt Alexis Tsipras übel, dass er die griechisch-mazedonische Krise beendete.

Kein Mitgliedstaat der NATO und der Europäischen Union steht Russland näher als Griechenland. Die EU-Sanktionen angesichts des Völkerrechtsbruchs Russlands gegen die Ukraine macht die Regierung von Alexis Tsipras nur zähneknirschend mit; als viele EU-Staaten wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Skripal russische Diplomaten auswiesen, verweigerte Athen solche Strafmaßnahmen. Jetzt aber hängt der Haussegen schief: Athen wirft Russland vor, die griechisch-mazedonische Aussöhnung mit Bestechung, Drohung und Erpressung hintertreiben zu wollen.

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