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Renovabis-Geschäftsführer: „Europa muss resilient werden gegen Staatsterror“

Kyrill agitiert häretisch, meint der Sozialethiker Thomas Schwartz im Gespräch. Den Ukrainern rät er nicht zur Kapitulation und hält einen sofortigen NATO-Beitritt für sinnvoll.
Orthodoxe Kirche in Orikhiv, die von russischen Raketen zerstört wurde
Foto: IMAGO/Andriy Andriyenko (www.imago-images.de) | Der russische Beschuss trifft Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen und Bahnhöfe, aber auch Kirchen aller Konfessionen in der Ukraine. Diese orthodoxe Kirche in Orikhiv wurde von russischen Raketen zerstört. „Renovabis“ hilft der Kirche humanitär und beim Wiederaufbau in der Ukraine.

Herr Professor Schwartz, als Renovabis vor gut 30 Jahren gegründet wurde, war Aufbruchsstimmung in Europa: Der Kalte Krieg war vorüber, die Betonplatte des Kommunismus hatte Risse bekommen, durch die Freiheit sprießte. War das alles trügerische Illusion? In keinster Weise! Wenn ich mir die Landkarte Europas heute ansehe, dann sind die zarten Pflänzchen, die durch den Beton kamen, mittlerweile zu prächtigen Rosenbüschen geworden. Die kirchlichen Akteure, die von „Renovabis“ unterstützt wurden, haben mit ihrer Stimme und Kraft ihre Gesellschaften schöner und besser gemacht. Gleichwohl: Man wollte die Friedensdividende konsumieren, hoffte auf Einheit und Harmonie. Heute jedoch ist Europa im Krieg. Keiner hätte gedacht, dass ein ...

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