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Archiv Inhalt Tod des iranischen Präsidenten

Raisis unvollendetes Ende

Der verunglückte iranische Präsident nahm seine Ambition als Nachfolger von Ali Chamenei mit ins Grab. Wie es jetzt weitergeht.
Der verunglückte iranische Präsident Ebrahim Raisi
Foto: IMAGO/Mohsen_Rezaei (www.imago-images.de) | Der verunglückte Präsident Ebrahim Raisi hinterlässt eine schwache Leistungsbilanz: hohe Inflation, grassierende Korruption, wachsende Armut und gesellschaftspolitische Schikane.

Allzu gerne würden ihn die Iraner auf der Anklagebank sehen. Irans Präsident Ebrahim Raisi starb bei einem Helikopter-Absturz am Sonntag. Mit ihm kamen alle Insassen an Bord zu Tode, darunter auch Außenminister Hossein Amir Abdollahian. Raisi wurde mit 20 Jahren Staatsanwalt. Vizestaatsanwalt, dann Staatsanwalt von Teheran, Vizechef der Judikative und bis 2016 Generalstaatsanwalt: das waren Stationen des Geistlichen, die ihm als einer Schlüsselfigur im grausamsten Ressort der Islamischen Republik, der Justiz, Beinamen wie "Blutrichter" und "Massenmord-Ayatollah" einbrachten. Berüchtigt ist Raisis Mitgliedschaft im vierköpfigen "Todes-Komitee", das im Sommer 1988 etwa 3.500 politische Häftlinge in Schnellverfahren zum Tode verurteilen ...

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