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Pränataltests: Rückendeckung für die Abgeordneten

Auch Bischöfe, Behindertenvertreter und Lebensrechtler fordern die Überprüfung der Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests.
Bischof Franz-Josef Overbeck
Foto: Imago/epd | Hält eine vertiefte Prüfung der Kassenzulassung für notwendig: Bischof Franz-Josef Overbeck.

An Mahnungen herrschte nie Mangel: Angefangen bei Lebensrechtlern und Behindertenverbänden, über Gesundheitspolitiker sämtlicher im Bundestag vertretenen Fraktionen und den Deutschen Ethikrat bis hin zu den katholischen Bischöfen– alle hatten sie gewarnt. Ihre Interventionen von der Marktzulassung des ersten nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) 2012 bis zur Kassenzulassung im Juli 2022 unterschieden sich lediglich in der Schärfe der Diktion. Während die einen von einem „rasiermesserscharfen Selektionsinstrument“ oder „Schwangerschaft auf Probe“ sprachen, warnten die anderen vor einem „Massen-Screening“ oder einer „Reihenuntersuchung“ auf das Downsyndrom (Trisomie 21).

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