MENÜ
Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Gastkommentar

Politik über Recht gestellt

Mit den Haftbefehlen für Netanjahu, Gallant und al-Masri behandelt der Internationale Strafgerichtshof ICC ungleiche Fälle gleich. Ein Bärendienst für das internationale Recht.
Anti-Netanyahu-Plakat in Teheran
Foto: IMAGO/Morteza Nikoubazl (www.imago-images.de) | Kommt beim iranischen Regime gut an: Ein Plakat in Teheran feiert die Haftbefehle für den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und seinen früheren Verteidigungsminister Yoav Gallant.

Vor dem Hintergrund der eigenen Geschichte fördert Deutschland seit Jahrzehnten die liberale Weltordnung. Dazu zählen Rechtsstaatlichkeit, Multilateralismus und internationale Institutionen. Einmal mehr stoßen wir damit an Grenzen. Der Internationale Strafgerichtshof (ICC), unterstützt von 124 Staaten, greift ein, wenn nationale Strafverfolgungsbehörden untätig bleiben. Jüngst wurden Haftbefehle wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen gegen den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu und den bisherigen Verteidigungsminister Gallant erlassen, ohne Rücksicht auf die Arbeit israelischer Institutionen. Dies wirft Fragen der Zuständigkeit des ICC auf, da Israel über ein anerkanntes, unabhängiges Justizsystem verfügt. Gleichzeitig wurde ein ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Unsere Empfehlung
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Komplett-Abo
22,45 €
monatlich
  • Print & Digital
  • Mit Vertrauensgarantie
  • Flexible Zahlweisen möglich
  • Unbegrenzt Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzt Zugriff auf ePaper-Ausgaben
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo