Ausweglos scheint die Spirale der Gewalt in Nahost, hoffnungslos darum die Lage. Gewalt zeugt Gegengewalt, Terror bringt immer neuen Terror hervor. Traumatisiert sind längst alle regionalen Akteure. Und die Logik der internationalen Solidarisierungen zieht den Knoten immer fester, statt ihn zu lösen. Auch die Weltmacht USA findet keinen Ausweg mehr aus der Logik des Krieges: weder in Gaza noch im Libanon oder im Iran. Der höchste Repräsentant der katholischen Weltkirche im Heiligen Land, Patriarch Pierbattista Pizzaballa, hat den Konflikt nun da verortet, wo die Scheidung von Gut und Böse stattfindet: in den Herzen der Menschen. Nicht zufällig ist der Konflikt „Teil der Kultur dieses Landes“ geworden, vielmehr sei der ...
Pizzaballa ruft zur Umkehr in Nahost
Christen dürfen die politischen Realitäten weder verdrängen noch ignorieren, müssen sich aber ihrer todbringenden Logik verweigern.
