Die Ostermärsche, über Jahre nur noch Veteranentreffen der sogenannten Friedensbewegung von einst, haben neuerdings auch junge Köpfe in ihren Reihen. Der Weltlage sei Dank. Der Ideologie-Cocktail, der dort angeboten wird, ist freilich der alte: naiver Pazifismus gepaart mit Ressentiments gegen die Bundeswehr und die NATO, viel Antiamerikanismus und viele Entschuldigungen für das russische Regime. Bei Fernsehumfragen unter jungen Teilnehmern dort kann man Sätze hören, die alarmieren müssen. Mit Blick auf eine Wehrpflicht heißt es dann etwa, man wisse nicht so recht, was man denn eigentlich an unserem Staat verteidigen solle.
„Ohne mich“ hat Folgen
Warum sollen junge Leute dieses Land verteidigen? Die Erziehung zum selbstbewussten Staatsbürger, sie hat offensichtlich nicht stattgefunden. Oder liegt es an schlechten Erfahrungen?
