Neue Initiative für Spätabtreibungen

Wien (DT/sb) Gegen die Ziele erfolgreicher österreichischer Bürgerinitiativen wie „fairändern“ und „Fakten helfen“ hat sich nun eine Bewegung der Abtreibungs-Befürworter formiert. Die Initiative mit dem Namen „Keinen Millimeter“ fordert: „Weder der Spätabbruch noch die Fristenlösung dürfen eingeschränkt werden.“ Die Initiative, die bisher etwas mehr als 14 000 Unterschriften gesammelt hat, bekämpft nach eigener Darstellung „die gesellschaftliche Verurteilung von Schwangerschaftsabbrüchen“. Hatte „fairändern“ die Abschaffung der eugenischen Indikation gefordert, so verteidigt „Keinen Millimeter“ die bestehende Rechtslage, die erlaubt, dass Kinder bei Verdacht auf eine Behinderung bis zur Geburt straffrei abgetrieben werden können. Auf der Internetseite der Initiative, die auch von der NEOS-Politikerin und ehemaligen Höchstrichterin Irmgard Griss unterstützt wird, heißt es: „Weltweit werden Rechte von Frauen wieder angegriffen und zurückgedrängt. Auch bei uns in Österreich.“

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