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Nach der Wahl ist vor der Wahl

Welche Trends und Entwicklungen lassen sich für die nächsten Monate prognostizieren? Es dominieren Ängste und Sorgen.
Mann mit Hut und Fernglas
Foto: Imago/Sabine Gudath | Mancher von denen, die sich im Politik-Dschungel gut auskennen, meinen, einen Blick in die Zukunft werfen zu können: Wer die Ergebnisse der Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gut analysiert, kann auch auch Entwicklungen für die nächsten Urnengänge in diesem Superwahljahr ableiten.

Wir befinden uns im „Superwahljahr“. Den zwei März-Wahlen im Südwesten (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz) folgen drei September-Wahlen im Nordost (Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin). Die Aufregung ist groß – nicht zuletzt wegen der Alternative für Deutschland (AfD). Wenn diese schon in zwei „Westländern“ fast 20 Prozent der Stimmen erreicht hat, kommt unvermeidlich eine Frage auf: Wie viel Stimmen kann sie dann in den „Ostländern“ erreichen, in ihren Hochburgen? Nahezu 40 Prozent?

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