In Washington wächst die Überzeugung, dass ein Machtwechsel in Caracas auch das Ende der kommunistischen Führung in Havanna einleiten könnte. Donald Trump erklärte schon mehrfach, das Regime in Kuba werde „nun ganz von alleine fallen“, wenn das venezolanische Öl ausbleibe. Zugleich macht Außenminister Marco Rubio keinen Hehl daraus, dass er das Regime in Kuba fallen sehen will. Selbst Sohn kubanischer Einwanderer, sagte er sinngemäß: „In Havanna wäre ich jetzt besorgt.“ Der Satz wurde in exilkubanischen Kreisen als klare Warnung an die kubanische Führung verstanden – und als politisches Signal, dass Washington einen möglichen Machtwechsel auf der Insel zumindest rhetorisch einkalkuliert. Der entscheidende ...
Nach Caracas nun Havanna?
Kubas kommunistisches Regime scheint trotz Wirtschaftskrise und Verstößen gegen die Menschenrechte vorerst fest im Sattel zu sitzen.
