Moskau, was liegt im bloßen Klange des Namens für die Russen all, wie herzergreifend tönt sein Schall!“, schrieb Alexander Puschkin im 19. Jahrhundert. Seitdem hat sich wenig geändert. Moskau wird geliebt und gehasst, ersehnt und verflucht. Schon Tschechows „Drei Schwestern“ hatten nur einen Wunsch: „Nach Moskau! Nach Moskau!“ Kaum angekommen, nennen sich die Zugezogenen stolz „Moskauer“ und blicken mit kaum verhohlenem Spott auf ihre „provinziellen“ Verwandten herab.
Moskau im Glanz der Lüge
Ein Paradies im Schatten der Macht: Wie die russische Hauptstadt auch in Kriegszeiten Normalität inszeniert.
