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Manfred Weber: Pfingst-Watschn für Söder

Der EVP-Chef schreibt einen kritischen Brief zum Zustand der CSU. Steht ein Putsch gegen Söder bevor?
Politikredakteur Sebastian Sasse, Manfred Weber, Markus Söder
Foto: DT / IMAGO / Sven Simon | Ziemlich beste Feinde: Die CSU-Granden Manfred Weber und Markus Söder.

Manfred Weber, Chef der EVP, also der Mr. Europa der deutschen Christdemokraten, hat zu Pfingsten einen Brief geschrieben. Fünf Seiten ist er lang. Und es geht um Inhalte. Weber, er bekam bei den letzten Vorstandswahlen ein besseres Ergebnis als der große Vorsitzende, ist in vielem das genaue Gegenteil zu Markus Söder. Der eine Katholik aus Niederbayern, der andere Protestant aus Nürnberg. Der eine bedächtig, für CSU-Verhältnisse fast schon intellektuell, der andere eine Rampensau par excellence. Dass Weber, der gläubige Katholik, gerade zu Pfingsten schreibt, ist kein Zufall. Schließlich geht es dann auch darum, woher die Inspiration kommt, wenn man eine frohe Botschaft verkünden will.

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