Die Reiseroute folgt klaren Prioritäten. Erst besucht Papst Leo XIV. das bevölkerungsreiche, wirtschaftlich wachsende und geopolitisch bedeutsame zentralafrikanische Küstenland Kamerun. Dann folgt – nach Zwischenstation in dem zum südlichen Afrika gehörenden Angola – Äquatorialguinea, einer der kleinsten Staaten Afrikas. Das Wichtigste zuerst, doch es gäbe auch Gründe für eine umgekehrte Route, denn Äquatorialguinea mit seinen 1,6 Millionen Einwohnern, von dem man in Mitteleuropa so gut wie nie etwas hört, sticht in manchen Punkten hervor.
Mahner und Mutmacher
Papst Leo XIV. wird in Kamerun und Äquatorialguinea als Friedensstifter und Stimme des Gewissens gefordert sein.
