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Plus Inhalt Nach italienischem Vorbild

Leihmutterschaft: In der Union mehren sich Stimmen für Verschärfung des Verbots

Es sei schwer vermittelbar, dass das Leihmutterschaftsverbot im Ausland umgangen werden könne, meint die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Susanne Hierl. Axel Müller plädiert für eine ethische Grundsatzdebatte im Parlament.
Die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Susanne Hierl (CSU)
Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur (www.imago-images.de) | Der verständliche Wunsch nach einem eigenen Kind rechtfertige nicht die Inanspruchnahme von Leihmutterschaft, so die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Susanne Hierl (CSU), gegenüber dieser Zeitung.

In der Union wie unter Rechtswissenschaftlern mehren sich die Stimmen, die eine Verschärfung des Leihmutterschaftsverbots nach italienischem Vorbild in Betracht ziehen. Vergangenen Freitag hatte zunächst die frauen- und familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Anne König (CDU), im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung erklärt: „Wenn wir Leihmutterschaft im Inland aus guten Gründen für ethisch unvertretbar halten, sie verbieten und das strafbewehren, gibt es keinen Grund, dies nicht auch für eine ausländische Leihmutterschaft so zu regeln.

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